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Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Ranj Othman Abdalla Abdalla, handelnd unter der Bezeichnung „Razh" (nachfolgend „Auftragnehmer"), und dem Auftraggeber über Leistungen im Bereich Webdesign, Webentwicklung und Websitebetreuung. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur wirksam, wenn ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.

§ 2 Angebot und Vertragsschluss

Die Darstellung der Pakete auf dieser Website ist unverbindlich und stellt kein rechtsverbindliches Angebot dar. Nach einer Anfrage erstellt der Auftragnehmer ein individuelles, schriftliches Angebot. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber dieses Angebot in Textform (E-Mail genügt) annimmt. Angebote sind 14 Tage ab Zugang gültig.

§ 3 Leistungsumfang

Der Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem angenommenen Angebot. Leistungen, die dort nicht ausdrücklich aufgeführt sind, sind nicht geschuldet. Enthalten ist die im Angebot genannte Zahl an Korrekturrunden; eine Korrekturrunde umfasst gesammelte Änderungswünsche zu einem Entwurfsstand.

Nicht enthalten sind, sofern nicht ausdrücklich vereinbart: die Kosten der Domain, Lizenzgebühren für Bilder, Schriften oder Software Dritter, Texterstellung in redaktioneller Tiefe, Fotografie sowie laufende Betreuung nach Abnahme.

Domain: Die Domain wird auf den Namen des Auftraggebers registriert und bleibt dessen Eigentum. Die Kosten von üblicherweise 10–15 € pro Jahr zahlt der Auftraggeber direkt an den Registrar. Bei der Einrichtung unterstützt der Auftragnehmer kostenfrei.

Hosting: Das Hosting der Website stellt der Auftragnehmer bereit. Es ist in den Betreuungspaketen „Razh Care" und „Razh Care Plus" ohne Aufpreis enthalten. Besteht kein Betreuungspaket, beträgt die Hosting-Gebühr 60 € pro Jahr, jeweils im Voraus fällig. Der Auftraggeber kann die Website jederzeit zu einem eigenen Anbieter umziehen; der Auftragnehmer übergibt dafür sämtliche Dateien.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle für die Durchführung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten) rechtzeitig und in geeigneter Form bereit. Er sichert zu, dass er über die erforderlichen Nutzungsrechte an diesen Inhalten verfügt, und stellt den Auftragnehmer insoweit von Ansprüchen Dritter frei.

Verzögert sich die Bereitstellung, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend. Reagiert der Auftraggeber länger als 30 Tage nicht auf Rückfragen, gilt der jeweils vorliegende Stand als abgenommen und wird abgerechnet.

§ 5 Termine und Fristen

Angegebene Fertigstellungszeiträume sind Richtwerte, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Sie beginnen erst, wenn alle erforderlichen Inhalte und Zugänge vollständig vorliegen.

§ 6 Abnahme

Nach Fertigstellung stellt der Auftragnehmer das Ergebnis zur Prüfung bereit. Der Auftraggeber teilt innerhalb von 14 Tagen mit, ob er abnimmt oder welche wesentlichen Mängel bestehen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung oder wird die Website produktiv genutzt, gilt die Leistung als abgenommen.

§ 7 Vergütung und Zahlung

Es gelten die im Angebot genannten Festpreise. Sofern nicht anders vereinbart, werden 50 % bei Auftragsbestätigung und 50 % bei Abnahme fällig. Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zahlbar. Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; es wird keine Umsatzsteuer berechnet und daher auch nicht ausgewiesen. Alle genannten Beträge sind Endpreise.

Zusatzleistungen außerhalb des vereinbarten Umfangs werden nach vorheriger Abstimmung mit 59 € pro Stunde abgerechnet.

Laufende Betreuungspakete („Razh Care") werden monatlich im Voraus abgerechnet und können von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Enthalten sind die regelmäßige Erreichbarkeitsprüfung der Website, Datensicherungen sowie Änderungen im Umfang des gebuchten Pakets pro Kalendermonat:

Ein Wechsel zwischen den Paketen ist zum Ersten eines Monats möglich.

Nicht genutzte Zeit verfällt zum Monatsende; sie wird weder übertragen noch erstattet. Der Auftragnehmer teilt dem Auftraggeber nach jeder erledigten Änderung mit, wie viel Zeit verbraucht wurde und wie viel im laufenden Monat verbleibt.

Übersteigt ein Änderungswunsch das enthaltene Zeitkontingent, holt der Auftragnehmer vor Beginn der Arbeit die Zustimmung des Auftraggebers in Textform ein und nennt dabei den voraussichtlichen Zeitaufwand. Die zusätzliche Zeit wird mit 59 € pro Stunde abgerechnet und in Viertelstunden-Schritten berechnet (14,75 € je angefangene Viertelstunde). Der monatliche Grundpreis des Betreuungspakets bleibt davon unberührt. Ohne vorherige Zustimmung entsteht kein Anspruch auf Mehrvergütung.

§ 8 Nutzungsrechte

Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung überträgt der Auftragnehmer dem Auftraggeber das räumlich und zeitlich unbeschränkte, ausschließliche Nutzungsrecht an den eigens für das Projekt erstellten Gestaltungs- und Programmierleistungen.

Nicht übertragen werden Rechte an eingesetzten Bibliotheken, Schriften, Bildern und Standardkomponenten Dritter; hierfür gelten deren jeweilige Lizenzen. Vor vollständiger Bezahlung verbleiben alle Rechte beim Auftragnehmer.

Der Auftragnehmer darf das Ergebnis zu Referenzzwecken benennen und abbilden, sofern der Auftraggeber dem nicht in Textform widerspricht.

§ 9 Gewährleistung

Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die Leistung bei Abnahme die vereinbarte Beschaffenheit aufweist. Mängel, die innerhalb von 30 Tagen nach Abnahme gemeldet werden, werden kostenfrei behoben. Nicht als Mangel gelten Abweichungen in älteren Browserversionen, Störungen beim Hosting-Anbieter sowie Änderungen, die der Auftraggeber oder Dritte selbst vorgenommen haben.

§ 10 Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens jedoch auf die Höhe der vereinbarten Auftragssumme. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, Datenverlust oder mittelbare Schäden ist im Rahmen des gesetzlich Zulässigen ausgeschlossen.

Der Auftragnehmer schuldet keine rechtliche Prüfung der Website. Die Verantwortung für Impressum, Datenschutzerklärung und die Rechtmäßigkeit der Inhalte liegt beim Auftraggeber.

§ 11 Kündigung

Beide Parteien können den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen. Kündigt der Auftraggeber ohne wichtigen Grund, sind die bis dahin erbrachten Leistungen anteilig zu vergüten; bereits geleistete Anzahlungen werden angerechnet und nicht erstattet.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Leipzig. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: August 2026.